Transporter
mieten

free mobility
teilen

FREE MOBILITY #15

CO SPACE

 

Der

Co-Working

Space! 

Georg Demmer entdeckte Raum und Platz in der Kirchengasse - um sich seinen eigenen Schreibtisch zu finanzieren, verwirklichte er die Idee, zehn Schreibtische und zusätzlich ein Cafe daraus zu machen. Das war der Beginn vor 2 Jahren und mittlerweile betreibt Georg mehrere Co-Working Spaces der Stadt - dazu kam Charly Fürth als Kaffeeröster Fürth Kaffee Vienna. Nebenbei engagiert sich Demmer als Obmann des Vereins Salatpiraten für den Gemeinschaftsgarten Kirchengasse und fördert Urbane Landwirtschaft auch innerhalb von Co Space.

Der CO SPACE setzt bewusst auf ein 'buntes' Coworking, bei dem Platz für Pop-ups, Gastronomie, Vereine und Kulturprojekte ist. Co-working definiert Arbeit neu. Als Teil des Share-Economy Konzepts bilden sich heterogene Arbeits-Gemeinschaften aus Ein-Personen-Unternehmen, Selbstständigen und Start-ups aller Gewerbe. Diese Basis schafft ein Netzwerk und fördert Kooperation und Innovation, die zu einem nachhaltigen Wirtschaftsfaktor für unsere Stadt führt.

 

"Wir schaffen ein Netzwerk, Kooperation und Innovation, dies führt zu einem nachhaltigen Wirtschaftsfaktor für unsere Stadt."

Die CO SPACE Lokale sind keine gesichtslosen Großraumbüros, sondern Orte der Begegnung und Diversität, an dem Kreative, Start-ups und andere Coworker in offener und anregender Atmosphäre einander begegnen und ihre Ideen verwirklichen können. Der eigentliche Büro- und Co-Working Space konzentriert sich in der Gumpendorfstrasse.  In den mehrteiligen, kleineren Spaces aufgeteilt in mehreren Bezirken Wiens geht es um temporäre Mehrfachnutzung. Ein Popup-Space kann als Ausstellung, Seminar, Workshop, Event oder Pop-up Store genutzt werden.


"Man kann sich den Raum einfach aneignen. Schräg gegenüber im Co Space Mariahilf ist zb. ein Geschäftslokal, das funktioniert wie ein kleines Theater, dass ein innovatives Konzept beinhaltet: eine Black Box mit Licht und Sound, Tischplatten, die man aus der Wand klappen und als Tische aufstellen kann, die Regale an der Wand kann man auf den Boden stellen und daraus Bänke bauen," hier ist sich Georg über das Raumkonzept sicher. "Wir versuchen immer Dinge zu entwickeln, die in vielerlei Hinsicht funktionieren. Auch fördern wir zb die Tische 'Manta' von PPAG, die man in unglaublich vielen Varianten in einem Muster zusammenstellen, stapeln oder rollen kann." 

Große Kino-Buchstaben sind ebenso am Eingang angebracht - hat man sein eigenes Event, kann man sein eigenes Konzept aus Buchstaben anbringen.

"Wir schaffen eine Synergie zwischen Arbeitsraum und urbaner Entwicklung auf Straßenniveau."

Im Gemeinschaftsgarten der Salatpiraten werden Hochbeete mit Kräutern, Salate, Paradeiser, Paprika und Erdäpfel angebaut. Das funktioniert schon sehr gut. Der Ertrag ist gering, aber genügend. Mittlerweile gibt es mehrere Co-Working Spaces verteilt in der Stadt. Ebenso wurde eine Gemeinschafts-Werkstätte geschaffen, diese dient als Fahrradwerkstätte, Atelier und für Do-It-Yourself. "Wichtig ist uns, dass der Raum von Mitnutzern auch mitgestaltet wird. Hier werden alle möglichen Dinge hergestellt aus Textil, Upcycling, Strick oder ein Lastenfahrradsystem, aus denen auch Ledertaschen generiert werden können."

Georg Demmer, ist 31 Jahre alt und hat Betriebswirtschaft studiert, davor arbeitete er im Grafik und Kulturbereich und kommt ursprünglich aus der Tee- und Nahrungsmittelbranche. So ist er hauptberuflich auch als Gastronomieberater für Startups tätig. Ein Macher und Könner, was Betriebsanlagen, Machbarkeitsstudien, Standortanalysen und Realisationsprozesse in rechtlicher und wirtschaftlicher Hinsicht betrifft. "Ich habe immer schon in mehreren Projekten gearbeitet und mehr gemacht als studiert. Ich bin inspiriert von Städten wie Hamburg, New York und Tel Aviv - diese Städte wurden für mich wie eine zweite Heimat."

 

Ilja ist Pop-up Manager, eigentlich studierter Raumplaner aus Hamburg, schrieb seine Diplomarbeit über Co-Working und sich somit der Konzepterweiterung im Co Space angeschlossen. Pascale ist 31 Jahre und Community Managerin im Co Space. Pascale und Georg trafen sich bei einem Start-up Event: "Durch verschiedene Funktionen und Jobs sind wir als Personen sehr vielschichtig, hier haben sich Synergien ergeben und das wollten wir kombinieren." Pascale studierte Mode und Maßschneiderei für Bühnenkostüm, später Architektur an der Technischen Universität Wien. Peter steht als Location-Partner hinter vielen System-Fragen, betreibt in erster Linie eine Flyer- und Plakatierungsfirma und arbeitet als Sänger, Schauspieler und bildender Künstler.

"Durch verschiedene Funktionen und Jobs sind wir als Personen sehr vielschichtig, hier haben sich Synergien ergeben und das wollten wir kombinieren."

Seit Anfang März ist geöffnet - die jungen Betreiber sind zuversichtlich, dass in der Zukunft noch einiges passieren wird. Was empfiehlt Georg jungen Unternehmern und Entrepreneurs? Keine Scheu vor Risiko und nicht aufzugeben, denn Scheitern gehört zum Erfolg dazu. Und so viel wie möglich zu reisen - Reisen nicht nur als Urlaub zu sehen, sondern für jede Reise sich Zeit, ein Projekt, Kontakte oder ein Netzwerk vorzunehmen um die Perspektive zu erweitern.

 

Co Space in Kooperation mit share me!

Free Mobility Stories