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FREE MOBILITY #14

Hafenjunge

 

Schiff

Ahoi!

Der Hafenjunge ist einer der ersten Vorreiter in Wien - ein Coffeeshop, Designstudio, Atelier und Shop in Einem - andere würden es vielleicht Concept Store nennen. Markus hat freundliche, lachende Augen und gründete vor fünf Jahren das Lokal und Studio. Mit seinem Team bilden Markus, Hannah, Frederik und Lars eine bunte Truppe aus Hamburg, der Schweiz und Österreich.

Die Liebe zu Hamburg half der Namensgebung - ein Rettungsring und einige versteckte Matrosen Elemente verraten warum der Laden seine Namen trägt: "Mich ziehen Wasser, Backstein, Schiffe an - dort hat man Gefühl, dass die Stadt mit der großen, weiten Welt verbunden ist - und das fehlt halt manchmal in Wien."

"Dort hat man das Gefühl, dass die Stadt mit der großen, weiten Welt verbunden ist."

Mittlerweile tut sich so einiges in der Gasse und transdiszplinäre Bereiche werden zusammengeschlossen. Der Hafenjunge liegt im Herzen Wiens, im sechsten Gemeindebezirk, wo sich Tzou Lubroth Architekten, das Designduo Olschinsky, handmade, das Restaurant Finkh und das Tag Theater als Nachbarschaft ergeben. Im Sommer gibt es dann ein Gassenfest - und alle halten zusammen.

"Wenn es Veranstaltungen gibt oder Vernissagen, dann helfen wir uns gegenseitig. Wir reden uns zusammen, was wir mitbringen können - und fragen gegenseitig, wenn einmal Kaffee oder die Milch ausgegangen ist. So wird es weitaus positiver und erzeugt eine angenehme Stimmung - hier funktioniert der Austausch und das miteinander Arbeiten um sich gegenseitig zu unterstützen."

"Hier funktioniert der Austausch und das miteinander Arbeiten um sich gegenseitig zu unterstützen."

Im TAG Theater an der Gumpendorferstrasse finden zweimal im Monat Tagebuch-Slams statt - der Hafenjunge ist dann länger geöffnet und es gibt nachher Brunch & Brötchen. Bei Tagebuch-Slams werden reale Tagebücher vorgelesen und die Personen treten in Runden gegeneinander an, das Publikum voted und entscheidet wer weiterlesen kann. Die gelesenen Passagen sind meist aus pubertärer Zeit -  das Preisgeld wird genannt "Taschengeld-Erhöhung im Wert von tausend Schilling" (man beachte die Währung). Das Konzept ist recht beliebt, und war vor kurzem auch bei Dienstag Nacht im Fernsehen zu sehen.

Markus kommt ursprünglich aus dem Waldviertel und ist seit 1997 als Grafik Designer tätig. Lars studiert Grafik &Werbung an der Universität für Angewandte Kunst. Die beiden arbeiten sowohl im Gastro- als auch Projektbereich an verschiedenen Designs. Nachdem Markus bereits einige Agenturen abgeklappert hat, macht er weniger Werbekampagnen, dafür viel mehr Gestaltung: die Markengestaltung, Verpackung, Design, das ist, was ihm Freude macht.

"Weniger die Ladenidee war im Vordergrund - ich wollte nicht mehr in der Agentur sitzen. Ich wollte selbstständig arbeiten, aber auch nicht alleine daheim sitzen."

Der Hafenjunge bewegt die Stadt. Dass es im Laden genug Hot Dogs, Fritz Cola, Makava und frisch gebackene Franzbrötchen gibt, hierfür unterstützt share me mit Zustellung und Lieferung. Es ist Montag bis Freitag von 17-21h geöffnet. “Natürlich sitzen wir hier auch mal länger herum. Gerade im Sommer, wir stellen Liegestühle draussen auf und beobachten die Stadt - und ein Plantschbecken haben wir auch”, Markus lacht.

 

Der Hafenjunge in Kooperation mit share me!

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